Too Good To Go, das Startup, mit dem Sie Lebensmittel kaufen können, bevor sie verschwendet werden, sammelt 31,1 Millionen US-Dollar. blisce / führt die Runde an und investiert im Rahmen der heutigen Runde 15,4 Millionen US-Dollar. Bestehende Investoren und Mitarbeiter beteiligen sich ebenfalls. Während das Unternehmen schon eine Weile besteht, ist es das erste Mal, dass Too Good To Go Geld von einer VC-Firma sammelt.

Das Startup ist seit einigen Jahren in mehreren europäischen Ländern tätig. Es betreibt einen Marktplatz, der sich auf Lebensmittelverschwendung konzentriert. Auf der einen Seite tragen Restaurants, Lebensmittelgeschäfte, Bäckereien und andere Lebensmittelunternehmen zu überschüssigen Lebensmitteln bei. Auf der anderen Seite können Verbraucher Lebensmittel schnappen, bevor sie unverkäuflich werden.

Dies ist ein Gewinn für alle, da Unternehmen mit überschüssigen Lebensmitteln Einnahmen erzielen können, Kunden Lebensmittel zu günstigen Preisen kaufen können und unnötige Abfälle reduziert werden. Natürlich ist es auch für Too Good To Go von Vorteil da das Unternehmen eine Provision für Transaktionen übernimmt.

Die CEO des Unternehmens, Mette Lykke, sagte Ingrid Lunden von TechCrunch, dass ein Drittel der heute produzierten Lebensmittel entweder verloren geht oder verschwendet wird – es gibt also eine große Marktchance. Während das Startup gut gewachsen ist, hat die Pandemie einen großen Einfluss auf den Umsatz gehabt – viele Restaurants haben geschlossen und viele Kunden bleiben lieber zu Hause.

Bereits im September teilte Lykke TechCrunch mit, dass Too Good To Go aufgrund von Covid-19 einen Umsatzrückgang von 62% verzeichnete. Aber das wird das Unternehmen nicht aufhalten.

Insgesamt ist Too Good To Go in 15 Ländern tätig und hat 50 Millionen Mahlzeiten eingespart. 65.000 Unternehmen haben bisher etwas auf Too Good To Go verkauft. 30 Millionen Menschen haben sich für den Dienst angemeldet.

Too Good To Go arbeitet bereits an seiner größten Expansion – den USA. Genau wie in Europa gehen Milliarden Pfund Lebensmittel verloren. Laut dem Wirtschaftsforschungsdienst des USDA macht es 30 bis 40% der Lebensmittelversorgung aus.

Da die Aktivitäten des Startups extrem lokal sind, beginnt Too Good To Go mit bestimmten Ballungsräumen in den USA. Im September nahm das Unternehmen seine Aktivitäten in den USA mit New York City und Boston auf. Too Good To Go hat sich seitdem auf einen Teil von New Jersey ausgeweitet.

Allein in den USA hat das Startup 150.000 Nutzer angezogen und arbeitet mit 600 Unternehmen zusammen. Es hat 50.000 Mahlzeiten verkauft. Diese Zahlen sind immer noch etwas gering, aber es war ein seltsames Viertel für Restaurants und Lebensmittelgeschäfte in den USA.

Mal sehen, wie es sich in den kommenden Monaten entwickelt. Mit der heutigen neuen Finanzierungsrunde dürfte dies die Nutzung in den USA definitiv steigern und die langfristige Planung erleichtern.